T h o m a s B e r n h a r d
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Thomas Bernhard (geb. 9. Februar 1931 in Heerlen/Holland, gest. 12. Februar 1989 in Gmunden/Oberösterreich) ist einer der bekanntesten und literarisch einflussreichsten österreichischen Schriftsteller. Er hat als Autor von Gedichten, Erzählungen, Romanen und Theaterstücken ein Gesamtwerk geschaffen, das zu den bedeutendsten schriftstellerischen Leistungen des 20. Jahrhunderts zählt. Nach wie vor und über den deutschsprachigen Raum hinaus vermag Bernhards Werk sowohl eine nachhaltige Resonanz beim Publikum als auch eine immer wieder kontrovers geführte wissenschaftliche Auseinandersetzung hervorzurufen. Seine Kindheit verbrachte er im salzburgisch-südbayerischen
Raum. Die prägende Persönlichkeit jener Jahre war sein Großvater,
der Schriftsteller Johannes Freumbichler (1881-1949). 1947 beendete Thomas
Bernhard vorzeitig seine Schulausbildung an einem Salzburger Gymnasium
und begann eine Kaufmannslehre. Lebensgefährlich an Lungentuberkulose
erkrankt, wurde er im Alter von 16 Jahren im Zuge verschiedener Klinikaufenthalte
mit Sterben und Tod konfrontiert. Die aus dieser Zeit erwachsene Beziehung
Bernhards zu Hedwig Stavianicek bestand bis zu deren Tod im Jahre 1984. Ab 1970 wurde Bernhard auch zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Dramatiker; insgesamt achtzehn Theaterstücke wurden uraufgeführt. Zwischen 1975 und 1982 veröffentlichte Thomas Bernhard fünf autobiographische Erzählungen. Wiederholt gehörten zum Auftreten des streitbaren Autors jedoch heftige Auseinandersetzungen um seine Arbeiten, etwa die spektakuläre Beschlagnahmung des Romans Holzfällen (1984) oder die Aufregung um Bernhards letztes Theaterstück Heldenplatz (1988). Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl):
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