
von Ingrid Lausund
Österreichische Erstaufführung
Premiere: 26. November 2009
Weitere Vorstellungen 28. November,
4., 5., 6. 7. Dezember 2009
und 14., 15., 16., 17.,
21., 22., 23. Jänner 2010
Zusatzvorstellung 24. Jänner 2010
jeweils 20 Uhr

Regie: Augustin Jagg
Ausstattung: Peter Büchele
Licht: Markus Holdermann
Musik: Paul
Winter
mit:
Tatjana Velimirov
Daniela Gaets
Hubert Dragaschnig
Peter Hottinger
Armin Schlagwein
schoeller 2welten, Mariahilfstraße 29
6900 Bregenz

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Benefiz | Nachwort
Nach dem großartigen Erfolg unserer Produktion Benefiz
von Ingrid Lausund konnten wir ihre Lesung im Theater KOSMOS
für eine gelungene Überraschung nutzen. Das Stück
war ja von der Autorin an ein reales Projekt in Guinea-Bissau
mit dem Namen geknüpft.
Über 2000 KOSMOS-Besucher ließen sich von der
Sinnhaftigkeit dieses Schul-Projektes überzeugen und
zeigten sich außerordentlich großzügig: insgesamt
12.525 EUR wurden gespendet und von uns Anfang
Februar an die Deutsch-Guineische Gesellschaft (Bissau) e.V.
in Köln überwiesen.
www.eineschulefuerbissau.de
Wir danken allen KOSMOS-Besuchern – auch im Namen von
Ingrid Lausund – sehr herzlich für diesen überwältigenden
Spendenerfolg, mit dem die nächsten Bauprojekte der Schule
in Bissau ein gutes Stück näher rücken!
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Fünf Schauspieler proben eine
Wohltätigkeitsveranstaltung für ein afrikanisches Schulprojekt.
Sie sind nicht prominent - aber überaus motiviert. Es soll
darum gehen, Spendenbereitschaft zu wecken. |
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| Wie aber funktioniert das: unterhaltsam über Not
und Elend in Afrika reden? Sollte man noch einen „echten“
Afrikaner engagieren, damit die Botschaft authentischer rüberkommt?
Reden werden geprobt, Wirkungen analysiert, ein Diavortrag wird vorbereitet.
Welche Bilder bieten sich an, welche gilt es unbedingt zu vermeiden? |
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Mitunter kommt während der Probe
echte Betroffenheit auf und droht, das Spiel der mehr oder weniger
professionellen Akteure auszuhebeln. Natürlich stellt sich
auch hier die Konkurrenzfrage: Wer steht gerade im Rampenlicht,
und wer bekommt warum welche Rede- und Spielanteile? Wo bleibt bei
allem Engagement die Kunst - und was macht eigentlich die Palme
auf der Probebühne? |
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| Die fünf Benefiz-Akteure versuchen krampfhaft locker
zu bleiben, schließlich soll alles professionell ablaufen. Und
so verheddern sie sich heillos in Pauschalisierungen, Vorurteilen
und anscheinend unvermeidlichen politisch korrekten Vermeidungsstrategien... |
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