
Premiere: 27. November 2008
Weitere Vorstellungen:
29., 30. November und
4., 5., 6., 7.,11., 12. Dezember 2008
jeweils 20 Uhr
Regie: Augustin Jagg
Ausstattung: Peter Büchele
Licht: Markus
Holdermann
Musik: HDV Trio
mit:
Ulrike Walther
Hubert Dragaschnig
schoeller 2welten, shed8, Mariahilfstraße
29
6900 Bregenz

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Das vergangenen Herbst erschienene
Buch „Der geometrische Himmel“ der Vorarlberger Autorin
Gabriele Bösch erzählt die Geschichte
einer Familie in einer kleinbürgerlichen Stadt der Sechziger-
und Siebzigerjahre:
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Eine Arbeiterfamilie - Vater, Mutter, Tochter, Sohn.
Eigenheim. Fast schon eine heile Welt. Aber heil ist nichts in dieser
Welt, in der es untergründig brodelt und sich die Sprachlosigkeit
in mehr oder weniger subtiler Gewalt entlädt. Lebensfreude,
Spaß und Wärme ziehen erst mit den türkischen Gastarbeitern
ein, die sich im oberen Stock des Hauses einmieten.
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In einer beinahe beiläufigen Erzählweise
bringt Gabriele Bösch dem Leser unaufgeregt und unaufdringlich
eine Welt nahe, die in ihrer Sprachlosigkeit und Gewalttätigkeit
erschüttert. Dennoch verleiht die kindliche Wahrnehmung der
familiären Kälte eine berührende Poesie. |
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| Beeindruckt von der Lektüre des außergewöhnlichen
Debütwerks der Vorarlberger Literaturpreisträgerin, entstand
die Idee, dieses Buch für die Bühne des Theater
KOSMOS zu adaptieren.
Gabriele Bösch ändert in ihrer gleichnamigen
Theaterfassung die Erzählperspektive und lässt Jahre später
nach dem Tod des Vaters die beiden Protagonisten wieder im Elternhaus
zusammen treffen:
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Die Schwester, die ihr familiäres Erbe und
ihre Kindheit hinter sich lassen möchte und der Bruder, der
nicht davon loskommt. Beide entwickelten unterschiedliche Strategien,
um in ihrer damals für sie unverständlichen Welt, in der
sie vor allem Ablehnung erfuhren, zu recht zu kommen. |
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| Behutsam nähern sie sich wieder an, blicken zurück
und erinnern sich an gemeinsame Erlebnisse und an sorgsam verwahrte
Geheimnisse. |
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