" N o r d o s t "
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"Torsten Buchsteiner gelingt das Kunststück, das hochkomplexe Thema "Terror" am Beispiel der drei Frauen ins Exemplarische zu verdichten. Das Stück hat einen Rhythmus, eine Beschleunigung, eine emotionale Kompression, die anrührt, erschreckt, schockt. Ein Wahnsinnsaugenblick der Zeitgeschichte." (Gerhard Jörder, ZEIT). Moskau nach dem Tschetschenienkrieg. Die junge Zura hat ihren Mann im Krieg verloren und sich aus Einsamkeit den „Schwarzen Witwen“ als Terrorkämpferin angeschlossen. Geplant ist eine Geiselnahme von über 800 Zuschauern in der Musicalvorstellung "Nordost".
Nordost erzählt die Geschichte der drei Tage währenden Geiselnahme von 2002, ohne Schuldfragen aufzuwerfen. In drei schonungslosen nebeneinander stehenden Gedankenprotokollen, jenseits sensationeller Effekte wird das Thema Terrorismus überraschend dokumentarisch verhandelt. Allein durch die Intensität und Intimität der Figuren wird das politische Ereignis gleichzeitig zum theatralen Ereignis.
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