
Österreichische
Erstaufführung

Regie: Hubert Dragaschnig
Licht: Markus Holdermann
Videoinstallationen: Renate
Djukic
mit Günter
Baumann

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Gute Kunst will bewacht sein, vor allem wenn sie
so skandalträchtig ist wie die poronographische Darstellung
des zentralen christlichen Symbols. NippleJesus heißt
das Kunstwerk, das David, ein ehemaliger Rausschmeißer eines
Clubs, bewachen soll.
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Es ist mit Abstand betrachtet eine ganz normale
Abbildung eines Kruzifixes - aus der Nähe eine Collage, zusammengesetzt
aus Brustwarzen, herausgeschnitten aus Pornoheften. Für David
ein schmutziger Job.
Nach persönlicher Begegnung mit der Künstlerin, verteidigt
er ihr skandalöses Kunstwerk. Er wird zum Anwalt sowohl gegen
das Urteil seiner Frau, als auch gegen die Hetzkampagne von Politik,
Medien und religiösen Fundamentalisten.
NippleJesus ist eine Geschichte über Kunst und Kommunikation
- über Auf- und Absicht.
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