Drei ungewöhnliche Frauen stehen im Mittelpunkt
des Stückes:
Die deutschstämmige Claudia reist in eine entlegene Gegend von
Litauen, um dort Roberto zu treffen, einen jungen Mann, mit dem sie
seit längerer Zeit in einem regen Email-Austausch steht und in
den sie sich verliebt hat.
Statt Roberto trifft sie auf dessen Mutter Celine und Großmutter
Matilda. Beide verhalten sich ausgesprochen merkwürdig - sich
selbst und Claudia gegenüber. Und Roberto? Er scheint wie vom
Erdboden verschluckt.
Claudia versucht, das Geheimnis um die beiden Frauen, Roberto und
das seltsame Haus, in dem sie untergekommen ist, zu lüften...
Mit Im siebten Himmel ist Ruh (Ein Stück
von der Liebe) hat die aus Litauen stammende Autorin Arna Aley einen
feinmaschigen, hochemotionalen Text vorgelegt, der die weiten seelischen
Ebenen der Protagonistinnen mit den sich weitenden Grenzen des heutigen
und zukünftigen Europa in Verflechtung bringt.
Mit analytischem Blick variiert die Autorin die Sehnsucht nach Liebe
und Beständigkeit und bietet mit ihrem Stück eine gelungene
Mischung aus Spannung, Witz und Skurrilität.