" K o c h e n m i t E l v i s "
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von Lee Hall Österreichische Erstaufführung Premiere: 16. November 2000
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In "Kochen mit Elvis" zeichnet Lee
Hall das Sittenbild einer englischen Mittelstandsfamilie, die
ein wenig in Schwierigkeiten geraten ist: Dad, der Elvis-Imitator, sitzt
nach einem Autounfall querschnittgelähmt und sprachunfähig im Rollstuhl,
Mam trinkt ein bisschen viel und sehnt sich nach etwas männlicher Wärme,
und Tochter Jill ist vierzehn, übergewichtig und kocht exzessiv für Dad:
Elvis habe das gegessen und Dad war vor seinem Unfall Elvis-Imitator.
"Kochen mit Elvis" ist das dritte Theaterstück des jungen britischen Autors Lee Hall. Seine Dialoge sind schnell, sein Humor schwarz. Es ist so verdammt komisch wie das Leben selbst mit seinen Schicksalsschlägen und Katastrophen. Frech und direkt hinterfragt es unsere Schönheitsideale, erzählt es von der Schwierigkeit erwachsen zu werden und von unser aller Sehnsucht nach Liebe. Und es macht einen großen Mythos unseres Jahrhunderts auf besondere Weise noch einmal lebendig: den "King", Elvis Presley.
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