" S a l z w a s s e r "
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von Conor McPherson Österreichische Erstaufführung Premiere: 5. Mai 2000, 20.00 Uhr
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Der Ire Conor McPherson ist noch keine 30 Jahre alt und schon ein gefragter Bühnenautor, der vor allem im englisch-sprachigen Raum in den letzten Jahren größte Erfolge feierte. Sein Stück "Salzwasser" wurde in Großbritannien mehrfach ausgezeichnet. "Das Stück fängt ein aktuelles Lebensgefühl ein", sagt Regisseur Augustin Jagg, der "Salzwasser" in Bregenz inszeniert (unterstützt von Stefan Pfeistlinger, der für Bühne und Licht verantwortlich zeichnet). "Dieser brilliante Text trifft in seiner Klarheit und Poesie den Nerv der Zeit. Mit vitaler Phantasie und schrägem Humor erzählt der Autor eine spannende, komplexe Geschichte über drei Individuen und entwirft gleichzeitig ein Bild über die Beschaffenheit unserer Welt. "Salzwasser" erzählt vom Erwachsenwerden und dem Erwachen der Sexualität ebenso wie von der Auseinandersetzung mit der "Vätergeneration" - bis hin zum Erkennen, daß das Leben mit 35 bereits vorbei sein könnte und die momentane Existenz nur ein Provisorium darstellt." Gut erfunden oder schlecht erlebt? "Salzwasser" ist ein Monologstück. Joe,17, Frank, anfang Zwanzig und der dreißigjährige Ray erzählen die Ereignisse einer Woche, in der sich ihr Leben völlig veränderte, in sich überschneidenden Monologen. Ob die Geschichten wahr sind oder im Moment ihres Vortrages erfunden,
bleibt bis zum Schluss offen. Sprechen die drei Männer von ihrer
tatsächlichen Vergangenheit oder bauen sie sich eine erfundene Realität
auf, um ihre Lebenssituation zu rechtfertigen? |